Mit Pfeil und Bogen

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Vor nicht allzu langer Zeit saß ich mit meinen Kollegen Philippe und Thies in unserer Lieblings-Kantine und kamen auf das Thema Bogenschießen zu sprechen. Thies erzählte, dass er öfters in einer Anlage hier in Hamburg zu Gast ist und seine Freundin geübte Bogenschützin ist. Schnell war der Entschluss gefasst, sich nach der Arbeit mal zum lustigen Waffen-Exerzieren zu treffen.

Gestern war es dann soweit. Wir trafen uns im Foyer des Bürogebäudes in dem wir arbeiten und nahmen die U-Bahn Richtung Hoheluftbrücke. Nach einem kurzen Fußmarsch standen wir auch schon bei [ Mit Pfeil und Bogen ] am Empfang.

Peter (auf der Startseite links im Bild) half Philippe und mir (den beiden Ersties) den Armschutz anzubringen und dann erhielten wir auch bereits unseren Bogen in die Hand. Geschoßen wurde mit Recurve-Bögen, ich erhielt 16lbs, Philippe 18lbs und Thies legte mit 17lbs los.

Nachdem die grundlegenden Fragen geklärt waren (Wo kommt der Pfeil hin? Wie stelle ich mich sinnvoll hin? Was passiert wenn ich loslasse?), durften wir bereits loslegen.

Wir hatten drei Bahnen für jeweils eine Stunde gebucht und diese Stunde verging extrem schnell. Zwischendurch schaute Peter immer mal wieder vorbei und unterstützte uns mit hilfreichen Tipps und beantwortete geduldig meine Fragen. Da man sich in der Halle stets sehr leise und vorsichtig bewegt, erschraken Phil und ich mich immer, wenn sich Peter lautlos von hinten näherte (von vorne wäre ja auch schlecht), um an unserer Haltung etwas zu korrigieren.

Doch er war natürlich nicht Schuld daran, dass ich auch sonst nicht sonderlich gut schoss. Tatsächlich verfehlte ich das Ziel immer mehr, je besser meine Haltung und Führung des Bogens wurde. Wie das halt beim Sport so ist. Als wir am Anfang einfach etwas schießen durften, landete ich sogar den mittigsten Treffer von uns Dreien, doch je mehr ich mich darauf konzentrierte, es tatsächlich richtig zu machen, desto häufiger traf ich Bereiche außerhalb meiner Scheibe oder fremde Ziele.

Am Ende der Stunde finde ich, hat Thies (der trotz drei Monate Pause exzellent schoss) meine erste Bogenstunde treffend zusammengefasst:
„Wir haben schwach angefangen und dann stark nachgelassen.“

Trotzdem hat es ungeheuer Spaß gemacht und ich kann es kaum erwarten, bis die zwei drei Hautschichten an meinem Zeigefinger zurückgewachsen sind und ich weiter üben kann. Bis dahin erstelle ich schon mal einen elaborierten Plan, wie ich eine Bogenschießanlage bei mir zu Hause installieren kann und wo ich ein Pferd herkriege…

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