Zitate from the U.S.A.

usaheaderSo, da ich an meinem Urlaubstagebuch vom letzten November immer noch arbeite*, möchte ich hier wenigstens schon mal die Zitatsammlung vorab anbieten.

˜™… ::: Flughafen Hamburg ::: …

Verkäufer: „Mit diesem Adapter können Sie auch nach China!“ (zeigt, wie man US-Adapter mit einem Handgriff in China umwandelt)
Sarah: „Toll, jetzt habe ich endlich einen Grund!“

˜™… ::: Flughafen Frankfurt ::: …

Am Gate in Frankfurt, an einer Wartetafel auf Verspätungsansagen wartend. Flughafenhelfer und / oder Streikangestellter guckt auf mein Ticket:
„IAD – Washington. Finden Sie das?“
„Ich war zwar noch nie da, aber ich hab auf Google Maps mal geguckt, wo das ungefähr ist.“

˜™… ::: Erster Tag Washington ::: …

Frühstück im Loews Madison
Kellnerin: „Would you like some bacon on the side?“
Sarah: „Yes very much! Thank you!“
Kellnerin: „Yeah, I read your mind.“
Sarah: „That’s creepy! But totally true!“

Ankunft an der U-Bahn Station der Shopping Mall. Securitytyp beobachtet mich beim Fehlschlag, mit benutzten Ticket das Drehkreuz zu verlassen. Ruft quer durch die Halle:
„IT’S THE GREEN ONE!!!“

Paar Stunden später an der U-Bahn-Endstation, wo Pascal und ich auf den Bus wechselten zum Flughafen. DERSELBE Securitymann sieht mich das Drehkreuz verlassen. Ruft quer durch die Halle:
„YOU GOT IT!!!“ und gibt mir zwei Daumen hoch.
Pascal: „Das isch dä Gliich gsi.“
Sarah: „Jap. Mindeschtens 40% weniger peinlich.“

Sarah und Pascal warten 2h am Flughafen in Washington auf Mami, Papi und Nicolas, der Fahrer mit dem „GESER“-Schild namens David unterhält sich seit 1h mit einem alten Mann mit Hut:

Sarah nach 1h Wartezeit und Update-SMS von Immigration-Papi („Sind in der Hälfte der Wartestrecke angekommen)“:
Sarah: „Chasch du churz ufs Schpiili (Firefly-Cluedo für Marc) uufpasse?“
Pascal: „What? Mir hetted di ganzi Ziit chöne schpile!“
Sarah: „Mir hetted ihn (David) na chöne iilade.“
Pascal: „Und de Huetmaa.“
(Sarah geht zu David und dem Hutmann)
David: „So how’s it looking?“
Sarah: „I’m just gonna say another half an hour, but we both know it’s not true.“
David: „Gonna head up for a quick smoke then! (zeigt zur Tür)
Sarah: „Take all the time you need. Seriously. All the time there is. And has ever been.“
(David lacht, exit. Sarah geht zurück zu Pascal)
Pascal: „Shit, mir hetted ihn chöne fröge, ob mer sis Schild chönd ha! Dänn hettemer wenigschtens öppis.“

Nach 2h Wartezeit – Pascal und Sarah haben sich hingesetzt. Sarah findet ein Buch in Pascals Tasche. WTF, du hattest die ganze Zeit was zum Lesen dabei?, merkt sie an.
„S’langwiiligschte Buech vo dä Welt und ich MUES es läse (für die Uni). Drum isch es spannender gsi, is NICHTS usezluege, als z’läse.“

Pascal hat gestern beim Limousinen-Service extra angerufen, um das Auto für später zu buchen, da wir wussten, dass es 2-3 Stunden dauert, durch die Immigration zu kommen. Natürlich stand der Fahrer David trotzdem mit uns zusammen zwei Stunden am Gate herum (die wir bezahlen mussten).
Pascal ärgert sich. Er hat alles gegeben.
Kommentar Sarah: „Das isch ä Verschwörig vo de TSA & Abhol-Induschtrie.“

Endlich sind Mami, Papi und Nicolas da und David fährt uns in der Suburban-Limusine in nach Washington.
Mami: „Dä Chauffeur hät d’Auge vom George Clooney.“
Sarah: „Ja, han vorher zum Päsci scho gseit, er seg mega en Schönä!“
Papi: „Und er verschtaht Schwiizerdütsch.“

Mami: „Ou näi, häsch gseh? Das isch en Waschbär gsi. Nicolas, häsch gseh?“
Nick: „Ja, ich han dä toti Waschbär gseh.“

Mami: „Boah, da isch en Adler ufem Bode gläge.“
Nick: „Nicolas, häsch de toti Adler gseh?“

Sarah (erzählt von kinetischem Sand) „Das isch so kinetische Sand us Polyeschter… Mikroorganisme-…“
Papi: „Okay, es langet.“
Mami: „Etz wird’s gruusig.“
Sarah: (fährt unbeirrt fort) „nanotechnologisch… us Norwege…“

˜™… ::: White House ::: …

Familie steht vor dem Haus und versucht einen Selfie zu machen mit allen Leuten drauf. Hilfreiche nette Amerikaner bieten Hilfe an.
Sarah: „Oh no, thank you we’re trying to be ridiculous on purpose, thank you.“

Alle bewundern das weiße Haus und fotografieren und Pascal macht Selfies. Plötzlich ein lautes Geräusch.
Geräusch: WRUUUMMMMSCHRRRRUMMM
Nick: „Dä Präsident bim Rasemäie.“
3 Hubschrauber heben direkt hinter dem weißen Haus ab, zwei Decoys, einer mit dem Präsidenten.
Irgendein Amerikaner neben mir entäuscht „Now it’s just a house.“

Sarah blickt auf den Rasen vor dem weißen Haus: „Wiso hät’s da käi Eichhörnli?“
Papi: „Im Bode sind Ziellaser vo dä Militär-Schädlingsbekämpfig.
Sarah: „Hmh. Ich han scho gmeint, drum stönds vilicht det obe.“ (zeigt auf die zwei Scharfschützen auf dem Dach des weißen Hauses)

Mami: „Vilicht gaht är (Obama) au i’d Ferie.“
Sarah: „Dä Präsident hät doch überall Hüüser.“
Papi: „Bisch äfach weniger flexibel, wänn’d überall es Huus häsch.“

Geräusch: WRUUUMMMMSCHRRRRUMMM
Sarah: „Etz chömed d’Helikopter wider.“
Pascal: „Dä Obama isch wahrschiinli nur churz bi McDonalds gsii.“
Mami: „Vilicht hät er d’Sunnebrülä vergässe.“

Papi (erzählt von den neuen Nachbarn): „Si händ es Chind, wo di ganz Ziit Papi macht.“
Er erzählt, dass der Mann öfters im Garten steht. Sarah fragt, ob er schon mal mit ihn gesprochen hat.
Papi: „Näi, hett gar nöd gwüsst, wi er heisst. Papi wahrschinli.“
Papi (erzählt von der Frau des Nachbars) „Si isch irgendöppis psychosomatischs.“

˜™… ::: Später im Hotel ::: …

Pascal: „Nick, mir händ s’gliich Zahbürschteli!“
Nick: „Ja, s’Mami chauft immer diä gliiche Zahbürschteli im Migros.“
Sarah: „WARUM CHAUFT OI S’MAMI ZAHBÜRSCHTELI UND MIR NÖD?!“

Nick geht rüber ins Hotelzimmer von Mami und Papi, ohne eine Zimmerkarte mitzunehmen.
Sarah: „Weiss er, dass er nüme ine chan?“
Pascal: „Er weiss es bald.“

Sarah: „Etz sind’s 64 Grad. Ich stell mal uf 80 Grad.“
Pascal: „80 Grad sind vill zwarm.“
Sarah stellt Zimmertemperatur auf 80° F.
Sarah: „Also langsam wirds es bizeli warm da ine.“

˜™… ::: 2. Tag Washington ::: …

Familie beim Frühstück im Hotel:
Mami: „Häsch du Fleisch?“
Pascal: „Das isch es Steak.“
Papi: „Das nim ich dänn zum Znacht.“
Pascal: „Ich au.“

Unterwegs beim Lincoln Memorial und anderen Sehenswürdigkeiten.
Sarah: „Det links isch äsones… Memorial.“
Mami: „Gseht us wi us däm Film mit em Nicolas Cage.“
Sarah: „S’Nicolas Cage-Memorial?“

Familie sucht vom Lincoln Denkmal aus das Weisse Haus.
Mami: „Isch’s wiisse Huus nöd geschter na det gsi?“ (zeigt irgendwohin)
Papi: „Wänns würkli wäg isch, müemer bald mal es bitzeli Deckig sueche.“

Sarah hätte gerne einen Print der Unabhängigkeitserklärung als Souvenir.
Papi (zeigt auf einen Touristen): „Dä hät au sone Rolle mit dä Unabhängigkeitserchlärig.“
Sarah: „Ha gmeint, di heg dä Nicolas Cage.“
Pascal: „Usem Nicolas Cage Memorial.“

Papi: „Dä Pasci, wi er immer diä Selfies mache.“
Sarah: „Ich han scho mega vill Selfies mit em Päsce woner en Selfie macht.“

Weil wir alle zum letzten Mal für längere Zeit zusammensitzen wird im Urlaub auch schon mal Urlaub geplant.
Papi: „Japan wett ich nöd, det hät’s ä Stadt voller Japaner.“

Sarah: „Lug, Äthiopischi Spezialiäte!“
Pascal: „Was isch das? En leerä Täller?“
*Geschwisterlicher Prügelhagel*

˜™… ::: Später im Hotel ::: …

Sarah: „Lug, si händ alles noi gmacht! Noii Tüechli, nois Shampoo…“
Pascal: „Au bekannt als Roomservice…“

Sarah, Pascal und Nicolas schauen abends Hercules on Demand, aber alle schlafen ein, also wird am Morgen ein neuer Versuch gewagt.
Nicolas: „Ich han im Trailer sone Szene gseh, wo The Rock sones Ross id Luft katapultiert,“
Sarah: „Okee, ich han da scho so öppis vo gschlafe.“
Pascal: „Ja, ich bin froh, lauft di Szene grad und isch nanig gspoilered worde.“
Sarah: „Rue jetzt, das isch di awesomschti Szene vom ganze Film und wänn si nöd so cool isch, wi äm Nick sini Beschriibig, bini entüüscht.“
Szene ist vorbei.
Sarah: „Okay, ich bin nöd entüüscht.“
Pascal: „Und ich bin mer zimli sicher, dass The Rock das wükli chan.“

˜™… ::: On the Road ::: …

Sarah: „Ich wett am liebschte es chliises Bed & Breakfast, mitere alte Frau a dä Rezeption undere Chatz wo lismet.“

Nick: „Alli Briefchäschte sind uf dä Rächte Straßesiite.“
Sarah: „Päch. Ich würd äfach niemeh d’Poscht go hole, wänn ich nöd weiss, dass es öppis hät.“
Nick: „Vilicht hät’s drumm di rote Flagge.“
Beiden geht ein Licht auf: „AAAAHHHHHH!“

Straßenschild: „Old Youngstown“

Papi zu Navigator-Sarah: „Und bi dä nöchschte Chrüüzig?“
Sarah: „Links graduus.“

Ein Hydrant steht auf einer Wiese mitten im nirgendwo.
Papi: „Dä Hydrant isch rächt wichtig, Also wänn’s da mal brännt, dänn sind’s also vorbereitet, du.“

Papi: „Mir händ na für 365 Meile Benzin und es sind na 386 Meile bis Albany. Mir werded also churz vorem Ziil möse ligebliibe.“
Sarah: „Tönt nacheme Plan.“

Sarah in Navigatorfunktion hat die Landkarte im Griff.
Sarah: „Oneida isch au en geile Name für ä Stadt. Wo wohnsch? Oneida. Oneida?! Ja, det. :( “

Mami sieht ein totes Oppossum.
Mami: „Dä isch na rächt ganz gsi. Hät so uusgseh, als würd er schlafe.“
Sarah: „Was isch flauschig, grau und schlaft am Strasserand?“
Nick: „Mir händ scho rächt vill verschideni Tier am Strasserand gseh. Waschbäre, Fuchs, Eichhörnli, Oppossum…“
Sarah: „En Adler..:“
Nick: „S’Mami hät en tote Adler gseh.“
Mami: „Dä hät na gläbt!“
Papi: „Hät er na mit dä Öhrli gwagglet?“

…::: Auf dem Times Square, es regnet :::…

Straßenverkäufer „5 Dollar umbrellas, motherfuckers!“
Mami: „Was hät er gseit?“
Sarah: „Er verchauft Schirm für 5 Dollar und bezeichnet Lüüt als Persone, wone körperlichi Beziehig mit irere Mueter iigönd.“

(in einem Restaurant am Times Square, an der Wand hängen Promi-Mugshots)
Mami: „Lug mal, diä gliicht echli dä Sarah!“
Sarah: „Das isch dä Marilyn Manson.“

(bei einer Stadtrundfahrt)
Stadtrundfahrtenführer: „Und das ist der Hudson, der ein beliebter Flugzeuglandeplatz ist…“

˜™… ::: Fragen, die im Urlaub von mehreren Familienmitgliedern unabhängig voneinander gestellt wurden˜™ ::: …

Was ist der Unterschied zwischen Highway und Freeway?
Was bedeutet „Kiss & Ride“?
Wer ist der Vize-Präsident?
Wofür steht „LL“ im Aufzug? Lower Level? Lobby Level?
Das weiße Haus und das Capitol sind NICHT das Gleiche?!

*Ich habe aufgegeben, die Texte sind zwar geschrieben und die Fotos sortiert, aber meine Faulheit wird es niemals zulassen, dass diese Beiträge vernünftig online gehen.

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