Dragon Age: Inquisition – Der Start

daiteaser2Also gut. Wie ich euch bereits erzählt habe, wollte ich mich eigentlich nicht auf das Spiel freuen. Aus diesem Grund habe ich es auch nicht vorbestellt. Doch je näher der Release-Tag rückte, desto größer wurde mein Verlangen, mir das Spiel doch zum Erscheinungstermin zu holen. Nun, als ich mich also einen Abend vor dem Street Date des Spiels in meinen guten alten Freund PELLO setzte, um „Fargo“ weiterzugucken (die Serie), lag die Xbox 360 Version von „Dragon Age: Inquisition“ auf meiner Xbox 360. Hä? Wie ist das Spiel dahin gekommen? Ich weiß, ich habe es nicht gekauft. Aber… „Ach egal.“, seufzte ich laut und tat das, was jeder in der Situation tun würde, wenn ein langersehntes Spiel auf nicht nachvollziehbare Weise plötzlich aus dem Nichts erscheint; ich legte die erste Disc ein.

Ich will den Installationsprozess nicht genauer beschreiben, aber es benötigte ungefähr 2 CDs, 14 Updates, 1h in der Warteschleife des XBL-Kundensupports und ein geheimes Ritual, das eine Vollmondnacht, einen mysteriösen Ziegentanz und Musik von Fleetwood Mac beinhaltet, um das Spiel endlich zum Laufen zu bringen.
„So“, seufzte ich und sank tiefer in meinen PELLO. „Kommen wir zum Wichtigsten…“

Mit der Charaktererstellung halte ich es ja so: Generell investiere ich zwei bis drei Stunden in jeden Charakter-Editor, bevor ich mich daran mache, mein spielbares Alter-Ego in Videospielcharakterform zu erstellen. Oft ist der Charakter-Editor bei mir auch ein nicht unwesentlicher Faktor darüber, ob ich ein Spiel mag oder nicht. „Dragon’s Dogma“ und „Fantasy Life“ haben das zum Beispiel ganz großartig gemacht. „Dragon Age II“ zum Beispiel nicht. Weil da alles so hässlich war. Einfach alles. Oh je.

Fünf Stunden später hatte ich meine perfekte rothaarige Spielgefährtin (hihi) erstellt. Sie ist eine Menschin, stammt aus der Trevelyan-Familie aus Ostwick (ja, meine Liebe für Alec Trevelyan, einen der tollsten Nebencharaktere der James-Bond-Filmgeschichte spielte dabei eine kleine Rolle), das liegt in den Free Marches und ist natürlich ein Rogue, bewaffnet mit zwei Dolchen. Denn Schleichen und Schlösser öffnen ist immer praktisch. Außerdem ist diese Laufbahn bei mir fast schon „Dragon Age“-Tradition.

„Na dann, mal los.“, sagte ich. Denn obwohl ich alleine in irgendeinem Zimmer in irgendeinem Haus in irgendeinem Dorf irgendeines Landes auf irgendeiner Welt bin, rede ich gerne mit mir selber, mit Produkten, die ich besitze, mit Arbeit, die ich verrichte, oder mit Medien, die ich konsumiere.

Nachdem ich also meinen „Dragon Age: Inquisition“ Avatar erstellt hatte, ging es direkt los mit dem Abenteuer und meine Heldin materialisierte sich wieder auf dem Schlachtfeld. Dieses Mal in der gewünschten optischen Form. Trotzdem musste ich dabei zusehen, wie ihr gerade riesige Spinnenartige Wesen auf die Pelle rückten und sie deshalb panisch floh (ich fühle dich, Schwester). Sie versuchte eine Art Berg oder Anhöhe hochzuklettern. „Alter, Mädchen, was war noch mal das, was Spinnen besonders gut können? Ah ja, genau, klettern.“, sagte ich entrüstet in meinem PELLO sitzend. Eine leuchtende geisterhafte Gestalt mit einem lustigen Hut reichte meiner Heldin die Hand, sie versuchte, nach der glühenden Geisterhand zu greifen und dann…

Schwarz. Stille. Nichts.
Ich befand mich plötzlich
im absoluten Nichts…

3 Antworten zu “Dragon Age: Inquisition – Der Start

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