[ Blu-ray ] Olympus has Fallen

olympus

Okay. Gestern habe ich fleißig getwittert, während ich mir die aus dem UK importierte Blu-ray von „Olympus Has Fallen“ angeschaut hab. Sagen wir mal so: Meine Begeisterung für den Film war für viele nur schwer nachvollziehbar. Das wiederum war für mich nur schwer nachvollziehbar. Kommt schon Leute, hat euch meine plakative Liebe für Animal Crossing: New Leaf oder die heißeste Männer-Band ever irgendwie den falschen Eindruck verliehen, ich wäre ein … mädchenhaftes Mädchen? Nun, äh, wir scheinen die Tatsache zu vergessen, dass auch Shooter meine Spezialität sind und ich die „Call of Duty“-Spiele zu Hause stehen habe, weil ich sie durchgespielt oder bewusst gekauft habe. Außerdem beinhaltet meine DVD-Sammlung bis auf etwa 3 Ausnahmen keine Chick-Flicks, dafür jeden verdammten Teil von „Lethal Weapon“. Und auffällig viele Filme von Nicolas Cage, aber das ist wirklich ein anderes Thema. So, in diesem Sinne ist „Olympus Has Fallen“ eigentlich schon dazu prädestiniert mir zu gefallen, nur wusste ich das natürlich nicht von Anfang an.

Ich schreibe dies hier auch nicht, um euch die Handlung des Streifens zu erklären oder darüber zu sinnieren, ab welchem Punkt Gerard Butlers Schauspiel-Karriere vorbei war und sich stattdessen Elsterglanz in meinem Kopf festgesetzt hat (BTW auch der Grund, warum das „Warschauer Wippe“-T-Shirt das einzige war, das mich auf der gamescom komplett zum Ausflippen gebracht hat) – sondern um zu erklären, warum ich den Film tatsächlich und wirklich super finde.

Explosionen, coole Sprüche und ein heißer böser Typ.
Mehr muss ich dazu eigentlich nicht sagen, denn alles weitere, was mir an diesem Film gefallen habe, möchte ich lieber nicht zu fett ausschreiben, aber PEGI 15 ist bei dieser Anzahl direkter sowie aufgesetzter Kopfschüsse echt mutig. Aber Brüste gab es keine, also denke ich, ist es okay. „Olympus Has Fallen“ hat so unglaublich viele Einstellungen, die selbst die schlimmsten Szenen aus Modern Warfare ganz schön alt aussehen lassen. Ich weiß, dass brutale Szenen und Action-Sequenzen keinen Film ausmachen, auch die coolen Sprüche, die Story-Parallelen zu „Stirb Langsam“ und die mehr als nur voraussehbaren Dialoge tragen vielleicht nicht gerade positiv zu meiner Argumentation bei. Aber diesen Film muss man als hirnloses Gesamtwerk sehen, man muss sich nicht einmal großartig darauf einlassen, man sollte einfach komplett Gefühls- und Erwartungslos (mit einem leichten Pro-Amerika-Schutzschild) den Eindrücken hingeben. Wobei selbst das ur-Amerikanische Ende irgendwie den Geist von Tom Clancy aufleben lässt und am Schluss tatsächlich tragbar ist.

Für mich ist dieser Streifen neben „Pacific Rim“ bisher tatsächlich ein Jahres-Highlight. Ich bin gespannt, was dieses Jahr noch kommt und ob „Olympus Has Fallen“ seinen Status behalten kann, aber ich war begeistert von diesem Streifen und empfehle ihn jedem Kerl, der Bock auf wirklich gut gemachte Action hat und jeder Lady, die dabei zusehen möchte, wie Dylan McDermott mit zunehmendem Alter immer heißer wird.

Um noch ein Rating rein zu kriegen und damit diesem Blog mehr (noch mehr?!) Seriosität und Credibility zu verleihen, gebe ich dem Film

9/10 Jack Ryans

2 Antworten zu “[ Blu-ray ] Olympus has Fallen

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