FILTER im Luxor

filterluxorGanz schön musiklastig geworden, mein Blog. Naja, ist ja nicht meine Schuld, dass ich dieses Jahr mit so vielen unglaublich guten Alben konfrontiert werde. Abwechslung fehlt zurzeit ein bisschen, aber die kommt wieder. Ich habe zum Beispiel noch einen Entwurf zu „Pacific Rim“ auf Lager. Hach, so viele unglaublich tolle Sachen, dieses Jahr, die ich einfach uneingeschränkt lieben kann – ich liebe es, Sachen zu lieben! Früher mochte ich es, Sachen nicht zu mögen, das hat ist jetzt anders. Zurück zu FILTER.

Ich liebe es tatsächlich so sehr, diese Geschichte zu erzählen, dass ich sie ungefähr jeder Person, die ich auf der gamescom angetroffen habe, bereits aufgedrängt habe, wie auch den Leuten, die mir seither über den Weg liefen, das Pech hatten, mich anzurufen oder schlichtweg in einem Restaurant am Nebentisch saßen.

Nach dem unglaublich geilen Gig in Hamburg war für mich klar, dass ich dieses Jahr den gamescom-Donnerstag nicht der Branchen-Party widme, sondern FILTER. Und zwar im Luxor Köln. Das Luxor – ich kannte es nicht, aber jeder, dem ich erzählte, was ich Donnerstag vorhabe (und das war ungefähr jeder, den ich vor Donnerstag getroffen habe), sagte mir, dass die Location relativ klein ist.

Äh ja und relativ klein war die Location tatsächlich. Vor dem Club stand ein Bus, der tatsächlich höher war, als der Club und dessen Beschriftung vorne selber.

Als Nora (@grenzen_los) und ich das Luxor erreichten, spielte noch die Vorband (die ich ganz furchtbar fand, sorry, Jungs, ich mag echt vieles, aber nicht alles). Deshalb kaufte ich schon mal ein FILTER-T-Shirt und wir stellten uns noch mal raus. Als plötzlich Jeff Fabb aus dem Bus steigt. Jep, Jeff Fabb, den ich noch von der Black Label Society kannte. Jeff Fabb holte sich nur kurz etwas zu Essen beim Asiaten nebenan (der weniger vertrauenswürdig wirkte, als Zakk Wylde in einer Kanzlei). Danach jedoch trat Phil Buckman aus dem Bus und weil ich den Typen leider wirklich echt cool finde, wollte ich gerne mit ihm reden. Also ging ich zu ihm, stellte mich vor, erhielt das Du angeboten (aww) und wir unterhielten uns über das Konzert in Hamburg, Twitter und die Tour-Crew – er war wahnsinnig nett. Irgendwann wurden wir von Fans unterbrochen, die Bilder mit ihm machen wollten, deswegen bat ich ihn halt anschließend auch um ein Foto (was mir im Nachhinein natürlich wahnsinnig peinlich ist, obwohl ich mich wie verrückt über das Bild freue) und wir verabschiedeten uns. Mit einer Umarmung. Aww. Was für ein toller und netter Mensch, ich war völlig hingerissen. Das musste ich natürlich sofort twittern und ging glücklich rein, wo ich leider sofort wieder auf den harten Boden der Tatsachen zurück gerissen wurde, weil drinnen die Verbindung Scheiße bzw. non-existent war. Da ich aber in dem Moment schon meinen Platz in der zweiten Reihe eingenommen hatte (in die erste Reihe an der Absperrung passten eh nur 7 Personen nebeneinander und die zwei Herren vor mir mussten ja unbedingt das gesamte Konzert mitfilmen), wollte ich auch nicht mehr raus. Ich versorgte meine liebe Freundin Nora (und alle anderen, die um uns herum standen) noch mit ein paar nützlichen Infos zu FILTER und dann ging es los.

Die Jungs haben gerockt! Und anders als in Hamburg haben sie sogar „Skinny“ gespielt, ist ja nur mein Lieblingslied von meinem 2. Lieblings-FILTER-Album (Title of Record) – das war der absolute Hammer. Was für ein geiles Konzert. Es ist immer schwierig, so etwas in Worten zu beschreiben, aber es war einfach absolut perfekt! Richard Patrick, Phil (wir sind ja jetzt per Du), Johnny Radtke (der sich die ganze Zeit sehr große Sorgen um seine Haare machte – die Frisur saß in Hamburg besser) und Jeff Fabb schienen auch Freude am Publikum gehabt zu haben. Nur mit der Akustik waren weder Richard Patrick noch Phil zufrieden, deswegen verrückten sie öfters mal die Boxen. Es ist aber auch verdammt schwer, in einer so kleinen Location. Sollte ich in diesem Blog erwähnen, dass mir Phil gegen Ende des Konzerts sogar mal die Augenbraue gehoben hat, als er mich entdeckte? Nein, das würde langsam wirklich zu fangirly klingen. Richard Patrick unterschrieb in einer Song-Pause auch mal ein paar menschliche Glieder (ja, Hände, aber das andere klingt mehr nach Rock’n’Roll), auch meine, weil ich sowieso grad vorne war. Hja und gegen Ende des Konzert während der letzten zwei Lieder ging es mir schon richtig, richtig schlecht – meine Stimme hatte sich vor „Hey Man Nice Shot“ (entweder wegen „Dose“ oder wegen „Inevitable Relapse“) komplett verabschiedet, ich war dehydrieter als die Sahara (haha, ein Wortspiel mit meinem Namen… -.-) und ganz kurz vor der Ohnmacht. Deswegen war ich zwar traurig, als das Konzert zu Ende war, aber auch ein bisschen froh und stürzte mich zusammen mit Nora erst einmal raus, direkt an die Bar, um eine Cola zu trinken (was komplett kontraproduktiv ist, das ist mir schon bewusst). Dann kam plötzlich die Dame auf mich zu, die draußen mit Phil und mir gestanden und geredet hatte und fragte mich, ob ich irgendetwas gefangen hätte. Ne, leider nicht. Da drückte sie mir zwei Plektren in die Hand. Aww, die haben sogar eigene FILTER-Plektren! Ja, mich beeindruckt sowas tatsächlich noch, ich weiß. Ich soll mir ein signiertes Poster holen, sagte sie mir noch und verabschiedete sich. Ich leerte meine Cola, ging zum Merchandise-Tisch und fragte nach einem signierten Poster. „Leider nur für Leute mit einer Unterschrift.“, sagte mir die zierliche Verkäuferin, die selbst ein T-Shirt der Größe M tragen konnte (die Dinger sind so verdammt eng geschnitten, das glaubt ihr nicht). Da fiel auch endlich bei mir der Groschen und ich zeigte ihr meine Hand mit Richard Patricks Unterschrift. Tja. Glück gehabt.

Ab diesem Moment wusste ich, dass FILTER Toto als meine absolute Lieblingsband verstoßen hat, dass ich ganz dringend ganz viel trinken muss und dass meine Hauptaufgabe für den Rest meiner Zeit in Köln darin bestand, das Poster unbeschadet zu seinem Ziel zu befördern. Hierhin:

Und vollständigkeitshalber (das hier ist schliesslich mein Blog und ich mache hier verdammt noch mal was ich will (und zusätzlich sind dunkle Bilder mehr Hardcore als mein rosa Zimmer Ha-hmm…))

Phil und ich VOR dem Konzert (Luxor):

Richard Patrick und ich NACH dem Konzert (Knust):

Die SONGLIST (as written by Filter – Spotify & Dailymotion-Links – kauft euch die Alben.)

Welcome To The Fold
The Take
Jurassitol
What Do You Say
We Hate It
Trip Like I Do
Take A Picture
Surprise
Soldiers Of Misfortune
Dose
Under
Skinny
Best Things
So I Quit
Hey Man, Nice Shot

Und last but not least –  7 Videos von dem einen Typen der neben mir stand und das komplette Konzert filmte:

Welcome To The Fold:

Jurassitol:

What Do You Say:

(Can’t You) Trip Like I Do:

Take A Picture:

The Best Things:

Hey Man, Nice Shot!:

Oh ja und ein paar ganz wundervolle und schöne Fotos (was bedeutet, dass ich sie nicht gemacht habe) vom Hammergig findet ihr HIER

3 Antworten zu “FILTER im Luxor

  1. Pingback: Casual Filter Friday | Gameblog Punkt CH·

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