Steve Lukather kommt

Ich bin ja eine Frau. Das bedeutet, ich erzähle immer dieselben Geschichten und dies immer in kurzen Abständen den meistens selben Personen mehrmals. Zum Beispiel wie ich damals in Brasilien wegen einer Tarantel einem Naturwissenschaftler auf die Schuhe gekotzt habe. Oder warum ich in England mal in Lincoln gelandet bin. Diese erzähle ich vor allem dann, wenn es gerade nichts anderes oder nichts neues zu erzählen gibt. Das nervt viele Menschen, deswegen versuche ich das hier im Blog zu vermeiden. Natürlich werde ich hin und wieder ein paar alte Kamellen aus der Tasche zaubern, aber generell versuche ich diese Plattform hier einigermassen aktuell zu halten. Wenn also nichts in meinem Leben passiert, abgesehen von dem, was ihr auf Twitter sowieso schon lest, bleibt es hier still.
Jetzt hat sich aber einiges getan. Die Social Media Week, die jetzt gerade noch stattfindet, werde ich hier bald noch einmal auf meine Art Revue passieren lassen. Das ist schon ein ziemlich großes Happening für mich, da ich mich selten überhaupt unter Menschen begebe – geschweige denn Fremde. Das macht diese Woche mit Panels und so eigentlich automatisch zum Erlebnis und das möchte ich mit euch auch teilen. Auch stand ich in letzter Zeit mehrere Male vor der Kamera, was mir nicht nur wahnsinnig unangenehm ist, sondern auch wahnsinnig anstrengend und ungewohnt war. Gerne würde ich auch die Ergebnisse mit euch teilen, jedoch hoffe ich, dass das Produkt niemals das Licht der Welt entdeckt.
Jetzt geht es aber erst einmal um etwas anderes. Nämlich um Steve.
Ich finde ja, – no offence – aber Steve ist so ungefähr der uncoolste Name der englischen Sprache. Sozusagen das Äquivalent zu Rüdiger im Deutschen.
Eddie van Halen (das wird euch vermutlich nichts sagen) wurde einst die Frage gestellt, wer denn der großartigste Gitarrist der Welt wäre. „Geh und frag Steve Lukather“, hatte dieser geantwortet und um genau den geht es heute. Er besucht am 24.03.2013 nämlich Hamburg und gibt ein Konzert in der Markthalle!

Warum ich auf jeden Fall hingehe und ihr auf jeden Fall auch hingehen solltet, versuche ich jetzt kurz zu erläutern.
Im Januar ist sein neues (und zehntes) Solo-Album erschienen. Es heisst „Transition“ und ist aus folgenden Gründen absolut hörenswert:
1) [  Judgement Day  ]
2) [  Right The Wrong  ]
3) [  Transition  ]
4) [  Creep Motel  ]
5) [  Once Again  ]
(das sind Spotify Links – und alle Songs brauchen ein paar Sekunden um sich aufzubauen, also hört auch mal in der Mitte rein – außer bei Transition, das ist ein verdammtes psychedelisches Progressiverock-Gitarrenfickmasterpiece!)
Transition ist für ganz wenig Deutschgeld auf amazon zu haben. Kauft es. Und gehet und sehet euch Steve Lukater in der Markthalle an! … oder hört euch das ganze Wunderding auf Spotify an!
Ich finde einfach ungleich seiner Berufsgefährten versucht dieser Mann nicht einfach möglichst viele möglichst laute Geräuschfolgen aus seiner Klampfe herauszuprügeln (wogegen ich in der Regel auch nichts habe), sondern er lässt die Gitarre singen, ihr eigenes Lied erzählen. Genau wie mein persönlicher Gott-Ersatz Brian May – lustig, dass die beiden einen ähnlich katastrophal geschmacklosen Haarschnitt- und Kleidungsstil teilen. An irgendetwas muss man ja glauben. Genau das finde ich, hört man nicht nur in seinen Songs von Toto, sondern auch bei den Soloalben – das macht die Musik im gesamten Rockersalat so unverkennlich.
Eine komplette Liste meiner Lieblingssongs von Solo-Steve sind findet ihr in meiner [  Solo-Steve-Playlist auf Spotify :)  ] und damit ist dieser Blog-Eintrag auch zu Ende.
Ich freu mich auf das Konzert.
Ich hab zwar noch keine Karten,
aber ich freu mich auf das Konzert!
Das enorm verstörende Titelbild von Luke und Leland Sklar habe ich auf dieser Webseite gefunden: http://mikiaboom.wordpress.com/2009/10/07/ Äääh, ja.
Edit (19.03.2013): Ich habe gerade gesehen, dass das „Ever Changing Times“-Album wieder von Spotify und somit aus meiner Solo-Steve Playlist entfernt wurde :( Schade.

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