Dragon Age Diary – Die Vorgeschichte

duncanteasIch verdanke es meinem Oberstift und Ausbildner Lucas, dass ich „Dragon Age: Origins“ kaufen konnte, kurz nachdem es herausgekommen ist. Mein Lieblingssoftridgemitarbeiter hatte mir das Spiel explizit empfohlen mit den Worten „Du wirst es mögen.“. Als Lucas mir zusammen mit meinem ehemaligen Chef und dem coolsten RL-Stadtarchivar Pietro, den Softridge-Gutschein zum Abschied schenkte, war ich überglücklich. Aber natürlich auch traurig, weil ich meine Ausbildungsstätte verliess. Aber so ist das, im Leben. Jedenfalls kaufte ich „Dragon Age“ und spielte es zu Hause ein paar Stunden lang. Die Prämisse war, dass es sich so spielen soll, wie „Baldurs Gate“ (meine erste ernstznehmende Spielsucht und Videospielliebe meines Lebens). Das war aber gar nicht so und der Kampf mit dem Menü kostete mich mehr Anstrengung als ich es von einem Next-Gen-Spiel eigentlich erwarte. Nach rund acht Stunden Spielzeit war ich nicht so richtig überzeugt und liess das RPG im Regal stehen.

Irgendwann wanderte das Spiel nach Hamburg, als ich anfing, eine neue Existenz zu gründen. Ihr wisst schon.

Mit dem Verschwinden all meiner Gamerpunkte (ich gebe Microsoft und dem XBox Live Supportdienst die Schuld) nahm ich „Dragon Age: Origins“ kürzlich mal wieder in die Hand. „Mal einlegen und gucken was passiert.“

Was passierte? Ich versank in eine völlig neue Welt. Mein Name war jetzt Aleia und ich war die Tochter des Teyrn of Highever, Bryce Cousland und seiner Ehefrau Teyrna Eleanor Cousland. Im ganzen Königreich Ferelden gab es nur noch zwei verbleibende Teyrns, Bryce und Loghain. Beide waren die potentiellen neuen Könige des Landes, sollte Cailan etwas zu stoßen. Und frei nach Murphy’s Law lief alles schief, was nur schief laufen konnte…

König Cailan würde mit seiner Armee bald gegen die Blight (die Verderbnis) in Ostagar kämpfen. Mein Vater und mein Bruder Fergus wollten seinem Aufruf Folge leisten und das Heer mit eigenen Männern unterstützen. Auch der beste Freund von Bryce, Arl Rendon Howe, versprach die Schlacht mit einer großen Zahl eigener Männer zu unterstützen. Auf diese wollte mein Vater noch warten, schickte Fergus mit dem Heer jedoch bereits an die Front in Ostagar.

An diesem Tag stellte mich mein Vater einem Mann namens Duncan vor. Er gehört den Grey Warden an, den Grauen Wächtern, welche die Blight schon einmal in der Geschichte Fereldens gestoppt haben. Er bot mir an, mich auszubilden, doch mein Vater hatte etwas dagegen. Er war ja schon dagegen, dass ich mit ihm und meinem Bruder an der Front kämpfe, obwohl ich eine ausgezeichnete Kriegerin bin. Ich verabschiedete mich von meinem Bruder und wünschte ihm alles Gute. Dann ging ich ins Bett, denn am nächsten Tag würde ich die Kontrolle über das gesamte Gut übernehmen müssen, wenn mein Vater in den Krieg zieht.

Doch es kam alles ganz anders. Mitten in der Nacht wird das Schloss angegriffen. Und zwar nicht von der Blight, sondern von Howes Männern, dem Verräterschwein. Die Familie meines Bruders ist tot, mein Vater schwer verletzt und meine Mutter weigert sich, mit Duncan und mir zu fliehen. Duncan entreisst mich meiner Familie und nimmt mich mit nach Ostagar, als neuster Rekrut der Grey Wardens.

Ich bin noch ein bisschen betucht (Schweizer Ausdruck für: traurig, niedergeschlagen), als ich in der Ruinenstadt ankomme. Meine Eltern würde ich nie wieder sehen und das Schicksal meines Bruders war ungewiss. Doch ein Aufeinandertreffen der königlichen Art vermochte mich etwas aufzuheitern. Am Eingang zu Ostagar trafen wir auf King Cailan persönlich. Duncan und ich wurden vom gutaussehenden König herzlich begrüßt und in ein kurzes, freundliches Gespräch verwickelt. Mit einem warmen Gefühl im Bauch übergebe ich meinen ständigen Begleiter, den Kriegshund Halmon in Duncans Obhut und betrete Ostagar. Ich möchte das Lager erkunden, in dem sich die Führungskräfte der Armee auf die Schlacht vorbereiten. Ich wusste noch nicht, dass ich dort auf die wichtigste Person meines noch jungen Lebens treffen würde…

Das wat der zweite Teil von „Der Untergang meiner selbst – Sarahs Ausstieg aus dem Sozialleben“. Fortsetzung folgt…

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