iPhone-Bilder – Bilder aus meinem Leben

engelnIch hasse Apple. Ich hasse Macs. Und bis vor zwei Wochen hasste ich iPhones auch.
Doch jetzt habe ich mich in dieses kleine Stück Technik verliebt. Und zwar sehr. Internet, wo immer ich bin, nutzlose Applications, iPod und Videoplayer in Einem und noch mehr nutzlose Spiele, die ich bezahlt und zum größten Teil noch nicht mal gespielt habe.

Das Einzige was ich vorher schon mit meinem alten Handy konnte, war telefonieren, SMS schreiben und Fotos machen.

Wozu ich das iPhone am Meisten nutze ist twittern, telefonieren, SMS schreiben und Fotos machen.
Wie man sieht, hat sich mein Leben also drastisch verändert. Ich kann jetzt vom Bus aus twittern, vom Heimweg aus, beim Einkaufen, beim Trinken im Pub, bei fremden Partys, beim scheißen auf dem Klo oder beim Essen im Restaurant.

Alles was ich damit sagen will, ist: Ich twittere also recht viel seit Neuem.
Um meine geschätzt 80 Tweets pro Tag nicht auf Facebook übertragen zu lassen (auch aus Anonymitätsgründen, meine 300 Facebookfreunde müssen nicht alles wissen – wer ist das alles überhaupt?) habe ich mich entschieden, die getwitterten Fotos (und ein paar mehr) hier noch einmal nachzutragen.

Und das vor Allem aus einem grund: Für meine Eltern :) Ich melde mich nämlich sehr, sehr spärlich zu Hause und die hören praktisch nichts von mir. Und weil sie ihre beste und coolste Tochter so vermissen, die in der Versenkung verschwunden ist – und sie keinen Twitter Account haben! – poste ich hier ein paar Fotos für sie.

Diese beiden jungen, sympathischen und leicht ärmlich wirkenden Herren haben vor Kurzem ein bescheidenes Hotel gegründet. Dieses erhält nur 5/10 Punkten, denn
– der gelieferte Kaviar-Kugelfisch war nur lauwarm, sollte aber lauwarm serviert werden
– der Doppelwaschschleudervorgang der Toilette klemmte (Spülversion Nr.8 im Programm, bitte prüfen)
– es gibt nur 998 Pornosender, nicht 999 wie deklariert, wir haben sie gezählt, zweimal
– der Schiebetür-Portier hatte dunkelblaue Schnürsenkel, während alle anderen ausschließlich in Schwarz gekleidet waren. Was soll das denn bitte, ihr Punks?
– die Lobby war verglichen mit besseren Hotels der Stadt nicht sehr pompös. Hätte mehr erwartet. Auch das durchgehende Spiegel / Glas / Mahagoni und Kristall-Outfit passte uns nicht recht. Da können wir auch gleich ins Holiday Inn.

Dass ich germanys next top Redakteurin bin steht ja ausser Frage. Ich finde es trotzdem nett von meinen Mitarbeitern, mir dieses Schuld erstellt zu haben, das wäre doch nicht nötig gewesen Jungs, echt.
Der Absurditätsknopf wurde strategisch geschickt neben der nervigsten Türklingel aller Zeiten installiert.

Lecker: Verschimmeltes Brot. Grün und Flauschig muss es sein. Außerdem leicht bitter und irgendwie chemisch im Geschmack. Ein völlig neues, kulinarisches Erlebnis. Aber ein sehr wertvolles.
Geht: Pizza mit Blut, superviel Mozarella, Gras und Plastik in der Mitte.

 

Sündhaft teuer, aber jeden Cent wert und besser als Star Wars T-Shirts aus der H&M Frauenabteilung – BRAAAAAKKKK mein Fund des Jahres: Star Wars Schlüpfer. Epischer Gewinn.

Bei T.C. Boyle werde ich immer schwach. Aber World’s End und Watermusic habe ich schon durch. Und „The Inner Circle“ mit „Dr. Sex“ zu übersetzen hat mich extrem verärgert. Ich hätte mir „Zähne und Klauen“ ja gerne gekauft, aber ich hätte mich beim Lesen unabläßig selber geißeln müssen, T. Coraghessan Boyle auf Deutsch zu lesen. Leider hatten sie das Buch in der Englisch-Abteilung nicht. Dafür dieses:

Der Nachfolger von „Pride and Prejudice and Zombies“ das ich vor einem Jahr verschlungen habe.

Diesen Dienstag durfte ich einem Presseevent beiwohnen eines großen Publishers und manchen Entwicklern die Hand schütteln. Es gab leckere Brötchen und Kuchen!

Den ganzen Mittwoch verbrachte ich dann im Schnitt, wo ich meinen Beitrag an die Sendung der nächsten Woche leisten durfte.

Donnerstag wurde hinter meinem Rücken gedreht. Seit dem ich den ganzen Tag diesen einen Baustrahler direkt in mein Gesicht geleuchtet hatte für einen Tag, sehe ich lustige Flecken, wenn ich meine Augen schliesse. Ich durfte auch vor die Kamera. Doch es ging dieses Mal nicht um 3D Gaming

Freitag war Redaktionssitzungstag. Gefühlte 4 (tatsächlich aber nur 2.5) Stunden lang wurde gebrainstormt bis die Köpfe rauchten.
Game One: Wo Produktivität Programm ist.

Und in meinem Büro wurde noch immer gedreht. Kollege Trant schmiss sich breitwillig ins Kameralicht, Michael aka. Wolfgang aka. „Essen bestellen“ aka. Der Kameramann wurde endlich mal fotografisch festgehalten, was einige Theorien über seine Existenz wiederlegt und Gunnar spielte Aufnahmeleiter. Das kann er am Besten.
Ein Mann namens Etienne Garde (der mit der Brille, rechts) stand auch in unserem Büro herum (und Simon Krätschmer in der Tür – man kennt ihn aus dem Fernsehen).
Der junge Mann mit der Brille, drehte jedoch für ein eigenes, sehr vielversprechendes Projekt. Vermutlich wird es der Beitrag des Jahres und ein richtig heißer Grimme-Preis Anwärter. Er liess uns bis jetzt zwar kurz einen kleinen Einblick in seinen gottgleichen Erschaffungsprozess, doch seine Sache scheint eine ganz große zu werden. Mehr dazu bestimmt bald auf gameone.de, bei Game One auf MTV oder auf Pro 7, VOX, RTL, RTL II, DMAX, EuroSport, BBC 1 und NBC!

Freitag hätte ich auch noch eine Menge zu texten gehabt. Da ich aber offensichtlich den ganzen Tag mit meinem iPhone herumrannte um nutzlose Bilder zu schiessen, griff mir mein Kollege Echsenmann etwas unter die Arme. Und führte danach gleich noch meine Agenda nach. Vielen Dank, falls du das liest!

Am Samstag versank Eppendorf von Neuem in Schnee. Ja, ich wohne „im Grünen“. Bin über die neue, hellere Verfärbung nicht direkt begeistert. Ich mag nach wie vor keinen Schnee.

Guter Tag eine Stadttour zu machen. Vor zwei Wochen mit den Eltern, jetzt mit einem guten Freund aus Köln. Paar Touristenfotos sind auch dabei:

Bei den Landungsbrücken, wo gerade ein Frachter vorbeizog.

Nach wie vor das Faszinierendste in Hamburg. Die Rickmer Rickmers. Hach. Einmal in die Toppen hochsteigen, was für ein Gefühl wäre das? Oder auf dem Achterdeck (natürlich auf der Backbordseite) stehen oder einmal vom Bug bis zum Heck stolzieren. Herrlich. Muss ich in einer Nacht und Nebelaktion unbedingt mal durchführen.

Ein Feuerschiff! Musstet ihr jemals Siegfried Lenz im unterricht lesen? Ich schon. Und ich habe das Buch geliebt.

Tja und der heutige Sonntag Morgen wurde gepflegt bei Mc Donald’s im Hauptbahnhof verbracht.

Sonntagabend… das Übliche.
 

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